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„Als einzige Stelle am Körper bietet das Auge einen direkten Einblick in das lebendige Bindegewebe.“

Die Iridologie ist eine schon seit langem im Schatten stehende Disziplin der Medizin. Viel Unsinn wurde in den früheren Jahren über sie erzählt, trotzdem hat sich dieses System immer weiter durchgesetzt und bewiesen, dass „da doch was dran ist“ – bis heute.
Neuere Untersuchungen und Erfahrungen können die Iridologie aus ihrem Schattendasein befreien und zeigen, dass sie durchaus ernst zu nehmen ist.

Der Begriff der Iridologie kann mit „Lehre der Iris“ übersetzt werden. Sie befasst sich, streng genommen, mit der Interpretation von bestimmten Strukturen, Farben und anderen Phänomenen der Regenbogenhaut.

Heute wird der Begriff deutlich weiter gefasst und es werden auch Zeichen im Umfeld der Iris und des Auges mit in die Betrachtung und Beurteilung einbezogen.

Die Iridologie stellt die Möglichkeit dar, Hinweise über Erbinformationen und die individuelle Stoffwechselanlage eines Menschen zu erfassen. Aus diesen Hinweisen können weiterführende diagnostische Schritte oder therapeutische Möglichkeiten abgeleitet werden.

Vor allem die Analyse zur Prävention steht hierbei im Vordergrund.

In früheren Jahren wurde die Iridologie als Augendiagnose oder Irisdiagnose bezeichnet. Diese Wortwahl ist nicht ganz glücklich, denn während einer iridologischen Analyse wird keine Diagnose im eigentlichen Sinn des Wortes gestellt. So können z.B. keinerlei Gallen- oder Nierensteine, Cholesterinwerte oder Hämorrhoiden in den Augen diagnostiziert werden. Wohl aber können Hinweise, z.B. aus der Genetik oder dem Stoffwechsel, durch typische und markante Zeichen und Veränderungen in Iris und Auge mit hoher Wahrscheinlichkeit erklären, warum ein Mensch seine Beschwerden hat.