Meine therapeutische Arbeit ist geprägt von einem integrativen, psychotherapeutisch orientierten Ansatz, der den Menschen in seiner körperlichen, psychischen und sozialen Dimension berücksichtigt. Im Mittelpunkt steht dabei nicht allein die Symptomatik, sondern das Verständnis der zugrunde liegenden inneren und äußeren Wirkzusammenhänge.
Ich vertrete die Auffassung, dass psychische und somatische Prozesse in enger Wechselwirkung stehen. Beschwerden und Erkrankungen werden daher nicht isoliert betrachtet, sondern im Kontext der individuellen Lebensgeschichte, aktueller Belastungsfaktoren, innerer Konflikte und Beziehungsmuster verstanden. Dieses ganzheitliche Fallverständnis bildet die Grundlage meines therapeutischen Handelns.
Einen zentralen Stellenwert nimmt dabei das systemische Denken ein. Symptome werden nicht als Defizite verstanden, sondern als sinnvolle Reaktionen auf belastende innere oder äußere Bedingungen. Ziel der therapeutischen Arbeit ist es, diese Muster bewusst zu machen, neue Perspektiven zu eröffnen und Veränderungsprozesse anzustoßen, die zu mehr Selbstwirksamkeit und innerer Stabilität führen.